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<pre>In Anbetracht der bestenfalls gleichwertigen Leistungen gegen Stuttgart, Frankfurt & Co. hatte sich Schalke in den vorangegangenen Wochen oft genug schmeichelhaft von Sieg zu Sieg gemogelt: Folglich war es nur eine Frage der Zeit, bis einmal ein etwas konsequenter zuschlagender Gegner die Pläne der Gastgeber durchkreuzt.  <p> Wurden dem Punktekonto nach sechs absolvierten Auftritten bereits stattliche zwölf Zähler gutgeschrieben, kamen die Niedersachsen saisonübergreifend sogar schon 17 Mal in Folge ungeschoren davon.  <p>  Video: Während der Saisonstart für Gladbach bislang völlig in die Hose ging, haben die Fans gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester „Die Elf vom Niederrhein“ neu eingesungen“. (Quelle: YouTube/Borussia Mönchengladbach) <p> Zudem ist „Micky“ in der Saison um einiges stärker als in der Vorsaison: Gegen Hannover war er bereits zum 17. Mal an einem Tor beteiligt , in der letzten Spielzeit war ihm dies bis zum 2Spieltag nur einmal gelungen. <p>  Im jüngsten Heimspiel gegen desolate Bremer landeten die Fohlen nach zwei aufeinanderfolgenden Pleiten in Freiburg (1:3) und Manchester (0:4) nämlich einen wichtigen Befreiungsschlag.  </pre>


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<pre>Während der Gastgeber an rot eingefärbten „Bestmarken“ schreibt, haben die Gäste längst die Ziellinie vor Augen: Erklären sich die Verfolger aus Gelsenkirchen und Schalke zuvor zu etwas Schützenhilfe bereit, wird Jupp Heynckes wohl schon in der Red-Bull-Arena mit Weißbier geduscht.  <p> So blieb der Eindruck, dass Mainz eine gute Leistung gezeigt hat, den Bayern aber schlussendlich nicht genug entgegenzusetzen hatte. Das soll in Zukunft wieder anders werden. „Wir wollen uns den nächsten Spielen wieder für unsere Leistung belohnen“, so der Schweizer.  <p>  Zudem dürfte den Schalkern der „Derbysieg“ gegen den BVB zusätzliche Kräfte verleihen. Nach einem 0:4-Halbzeitrückstand holten sie am Ende noch ein 4:Ein Unentschieden, das sich wie ein Sieg anfühlt. <p> Mit den beiden Siegen gegen Hamburg und Stuttgart meldete sich die Mannschaft von Roger Schmidt zuletzt im Kampf um die Champions League zurück; der bereits im Vorjahr ins Ziel gerettete Qualifikationsplatz vier ist nunmehr lediglich noch zwei Zähler entfernt. <p>  Mit der Berliner Hertha macht immerhin ein potentieller Champions-League-Anwärter im Schwarzwald-Stadion Station, der in der Hinrunde — ebenso wie jüngst die Bayern — gegen Freiburg gleichfalls erst im zweiten Nachfassen an den wertvollen Dreier kam.  </pre> 


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<pre> Taugten bereits die früheren Heimspiele gegen Union Berlin nie zu einem Spektakel, nimmt dieses Mal nun sogar die beste Abwehr der Liga die möglicherweise etwas müden Eisernen in Empfang.  <p> Ungeachtet seiner enormen Möglichkeiten hat sich der Aufsteiger aus Leipzig bislang vor allen Auftritten als lernwilliger Außenseiter zu verkaufen versucht: Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg macht sich dieses durchschaubare Täuschungsmanöver nun erstmals überflüssig.  <p>  Namentlich der von den Gastgebern zu erwartende Dauerdruck dürfte die Hessen am 5. Spieltag gehörig überfordern — weshalb es vermutlich nicht allzu lange dauert, bis die eingangs erwähnte Torlos-Serie der Borussia zu Ende geht. <p>  Der insbesondere in der ersten Halbzeit nahezu perfekte Auftritt beim Spitzenreiter hatte den bislang fraglichen Beweis erbracht, dass die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl auch in ihrer zweiten Bundesliga-Spielzeit von einer steil ansteigenden Lernkurve profitiert. <p>  Aus den letzten fünf Spieltagen holten sie mit drei Siegen und zwei Unentschieden in Summe 11 Punkte (11:2 Tore) und sind in diesem Zeitraum nach Dortmund und Bremen die drittbeste Bundesliga-Mannschaft.  </pre>


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<pre> Dadurch hat sich an der sehr guten Tabellensituation der „Alten Dame“ nichts geändert. Es wäre aber die Chance gewesen, die Konkurrenz ein wenig auf Distanz zu halten. Nun müssen die Herthaner aber ihrerseits zittern, um nicht vollends vom Spitzenduo abgehängt zu werden.  <p> Ob dieses Unterfangen dem ehemaligen Werder Bremen-Coach gleich bei seinem Debüt auf der Wolfsburg-Bank glückt, wage ich zu bezweifeln. Es gibt sowohl hinten als auch vorne einige Baustellen für die die Zeit bisher zu kurz war.   <p> Der längst erforderlichen Aufholjagd dürfte der anstehende Besuch der Bayern naheliegenderweise am allerwenigsten dienlich sein: Infolge der seit Wochen zu konstatierenden Schwächen droht sich nun erstmals auch vor heimischer Kulisse ein erhebliches Leistungsgefälle zu manifestieren. <p>  Vor dem Heimspiel gegen FSV Mainz macht den Rheinländern insbesondere die akute Torlosigkeit zu schaffen — das deftige 0:3 im Dortmunder Signal-Iduna-Park hat verdeutlicht, dass noch nicht einmal der als vermeintlicher Befreiungsschlag gefeierte 4:1-Erfolg im Auftaktspiel der Champions League gegen BATE den festgezurrten Knoten platzen ließ.  <p> Leverkusens Trainer Schmidt gab sich zwar geschmeichelt, ist allerdings nicht wirklich davon überzeugt, dass die Werkself heuer den ersten Meistertitel der Klubgeschichte einfahren kann:  </pre>


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<pre> Dabei haben die Freiburger nicht nur die Partie verloren, sondern auch die Nerven. Christian Streich echauffierte sich über eine gelb-rote Karte gegen Nils Petersen und wurde vom Schiedsrichter auf die Tribüne verbannt.  <p> Da Gladbach in den jüngsten drei Pflichtspielen keinen einzigen Gegentreffer kassierte, drohen im Borussia-Park aber selbst kleinere Schwächen unangenehme Folgen nach sich zu ziehen: Mit den verzagten Torannäherungen vom letzten Wochenende wird auch am Niederrhein nichts auszurichten sein.  <p>  Dass die Mainzer zunehmend Spaß an der neuen Saison gewinnen, deutet in jedem Falle auf einen weiteren schweren Gang für die Werkself hin: Nachdem das Team von Martin Schmidt am Premieren-Spieltag zum ersten prominenten Opfer der Ingolstädter Auswärts-Helden wurde, hat der Karnevalsverein in einem geradezu atemberaubenden Tempo die Kurve gekriegt. <p>  Ausgeglichene Statistik. Was zählt: der weitere Punkt auf dem Konto der #Werkself. #FCIB04 pic.twitter.com/NG2JWcWqqW  <p> Freitag, 30. September 2016 um 20:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  </pre>


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